Wie gut das es Maria gibt!!! :-)
Marias Anreise ist ein wenig anders verlaufen wie wir es eigentlich geplant hatten. Sie sollte am Dienstag, 21. Dezember gegen Nachmittag landen. Wegen des vielen Schnees in Deutschland wurde Ihr Flug von Frankfurt aus jedoch gestrichen. Sie konnte sich aber glücklich schätzen, da Sie für eine Nacht in Frankfurt in einem Hotel untergebracht wurde und nicht wie manch anderer (so hat man es zumindest den Nachrichten entnehmen können) die Nacht auf dem Flughafen verbringen müssen. Am nächsten Morgen bekam sie dann die Info, dass Sie mit dem Flug Nummer 9020 gegen Mittag in Deutschland los fliegen sollte. Dies hat sie auch getan, allerdings war es für nicht möglich über das Internet oder am Flughafen raus zu bekommen, mit welchem der drei oder vier Flieger Sie landen würde, die laut Plan aus Deutschland kommen sollten. Denn nirgends war die von Ihr angegebene Flugnummer zu finden, nicht einmal die Fluggesellschaft wusste es genau. Also haben wir dann am 22. Dezember ab 14.30 Uhr im Wartebereich der internationalen Flüge darauf gewartet, dass wir ein bekanntes Gesicht aus dem Customs Bereich spazieren sehen. Es wurde 15.00 Uhr es wurde 16.00 Uhr, dann bekamen wir gegen 16.30 Uhr einen Anruf von Maria, dass Sie gut gelandet ist, aber in einer ellenlangen Schlange im Einreisebereich stehe und nur die Hälfte alle Schalter geöffnet wären. Es hat dann bis sage und schreibe 17.30 Uhr gedauert bis wir Maria endlich in Empfang nehmen konnten.
Dann ging es erst einmal in Richtung Ladyslipper Square nach Ashburn, denn Maria war nun auch schon einige Stunden auf den Beinen und die ganze Anreise war ja nicht ganz ohne Stress verlaufen.
Wir ließen es erst einmal langsam angehen und haben es uns den ersten Tag gemütlich gemacht, waren ein wenig Einkaufen, denn schließlich stand Weihnachten vor der Tür und da muss man ja auch was leckeres zum Essen im Haus haben.
Da in den USA an Heiligabend die Geschäfte und Restaurant fast überall noch geöffnet haben, dachten wir uns, dass wir uns an diesem Abend lieber lecker bekochen lassen, anstatt selbst lange in der Küche zu stehen. Gesagt getan! Um unser eventuell aufkommendes schlechtes Gewissen zu beruhigen, sind wir gegen Nachmittag ins Reston Town Center gefahren. Dies ist eine schöne Einkaufspassage wo man ein bisschen in den Läden rumstöbern kann, den riesigen Weihnachtsbaum vom Reston Town Center bestaunen und bei Starbucks sich noch einen leckeren Cappuccino für auf die Hand mitnehmen kann.
Man kann es auf den Bildern nicht wirklich erkennen, aber es war richtig kalt. Kälter als wir es erwartet hatten.
Zum Aufwärmen ging es dann ins Steakhouse "Outback" wo wir unser weihnachtliches Festmal für Heiligabend kredenzt bekamen.
Vielleicht nicht so edel und fein wie bei manch anderem an Heiligabend.
Für Martin und Maria gab es Babyback Ribs mit zünftigem Samuel Adams Bier.
Prost!!!
Für mich gab es ein Filet Mignon mit Garlic Mashed Potatoes
Die nächsten Tage ging es dann zum Shoppen in diverse Malls. Und wir kamen soweit ich mich erinnere nie mit leeren Händen nach Hause. ;-)
Am 28. ging es (mittlerweile schon Standard) zu den Great Falls:
Beeindruckend, wie sich im "wilden" Potomac trotzdem an der Seite kleine Eisschollen bilden können.
Sie sahen aus wie kleine Quallen.
Am nächsten Tag kam dann der bekannte und obligatorische Besuch von Washington D.C. Auch Maria fand Washington beeindruckend und schön.
Das Jackson Memorial aus der Ferne, man konnte es direkt vom Parkplatz aus sehen
Das Mahnmal im World War II Memorial... jeder Stern steht für 100 amerikanische Soldaten die im 2. Weltkrieg gefallen sind... unglaublich wieviele ...
Von überall im Großraum Washington zu sehen, der große Obelisk das "Washington Monument"
Maria unter dem Denkmal des Bundesstaates Delaware... das ist hier in den USA das "Rentnerparadies" denn dort bezahlt man unter anderem keine Mehrwertsteuer etc. :-)))
Auf dem Weg von World War II zum Lincoln Memorial ist uns in der eises Kälte eine junge Braut entgegen gekommen.... brrrrrrr
Wer in Washington ist, der braucht auch ein Foto von sich mit dem 16. Präsident der USA - Lincoln
Von Abe aus ging es zum Vietnam Memorial
und von den ganzen Mahnmalen ging es dann mal zu etwas erfreulicherem... dem National Christmas Tree... leider waren wir tagsüber dort und konnten ihn nicht in voller Pracht erleuchtet sehen, aber er hat uns auch so gut gefallen
Um den nationalen Weihnachtsbaum drumherum gab es eine Ausstellung, wo unteranderem eine Eisenbahnstrecke aufgebaut wurde
zusätzlich zum großen Baum gibt es jedes Jahr 50 kleine Bäume die von jedem Bundesstaat individuell geschmückt werden. Hier der Baum von Virginia
Maria und ich vor dem National Christmas Tree und im Hintergrund das Weiße Hause... ich glaube Obama ist aus dem Fenster am winken, oder.....
Was für ein Blick, wenn man sich überlegt, welche wichtigen und vielleicht verändernden Entscheidungen dort vom Senat vielleicht an diesem Tag gerade entschieden wurden...
Wir waren glücklicherweise unter der Woche in Washington, was uns die Möglichkeit gab, das Capitol nicht nur von aussen zu bestaunen, nein, wir hatten Glück und konnten die letzte Führung an diesem Tag noch mit machen.
Die große Kuppel des Capitols von Innnen.
Nach der Führung im Capitol konnte man sehen, dass der Tag sich langsam dem Ende neigte... die Sonne war fast untergegangen....
Zum Abschluss noch ein anderer Eindruck vom Jefferson Memorial
von dort aus ging es dann ins nahegelegene Phillips Seafood Restaurant
welches berühmt ist für seine Seafood Buffet und vorallem für seine Crablegs
man muss hart arbeiten, um an das leckere Krabbenfleisch ranzukommen, aber hat man es erst einmal geschafft, dann weiß man wofür sich die Arbeit lohnt... hmmmm
so sehen dann die Reste aus...
Silvester haben wir mit Maria zusammen auf einer Party verbracht, die privat von ein paar Kollegen der Dienststelle organisiert wurde. Naja, letztendlich waren glaube an die 120 Personen da, also nicht wirklich klein die Party. Es gab leckeres Essen, diverse Cocktails und natürlich Sekt. Denn wer Maria ein wenig kennt, der weiß, dass Sie zu einem Gläschen trockenen Sekt nicht nein sagt. Leider haben wir im Eifer des Gefechts oder wie man es nennen möchte vergessen ein paar Bilder zu machen... :-(
Am 01.01.2011 ging es uns allen nicht wirklich gut, so dass wir beschlossen einen Tag zu pausieren. Am 02. machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich wollten wir nach Anapolis. Wir hatten von Kollegen gehört, dass Anapolis ein süßes kleines Hafenstädtchen sein soll und zu allem Erstaunen ist dort auch das Head-Ausbildungsquatier der amerikanischen Marine. Nun ja, was anfangen mit einem verregneten Tag. Die Lösung: wenn es draußen ekelig und unangenehm ist, dann sollte man sich etwas schönes für drinnen suchen.
Unser Plan stand nun fest: Air and Space Museum!!!
Keine viertel Stunde von uns entfernt in der Nähe des Flughafens ist das größere Air and Space Museum, dass andere ist in Washington auf der National Mall zwischen dem Washington Monument und dem Capitol zu finden. Wunderschön ist, dass in Washington D.C. alle Museen die zum Smithonian gehören keinen Eintritt nehmen. Hier außerhalb von D.C. muss man lediglich eine Parkgebühr von $15 zahlen, was bei drei Personen ja nicht all zu viel ist. Hier eine kleine Auswahl der Exponate die dort ausgestellt sind:
Wer es nicht erkennt: Das ist ein Teil des Allsparks aus dem Film "Transformers"
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