Sonntag, 13. November 2011

New York City

Am Memorial Day Wochenende (30. Mai) ging es endlich ins langersehnte New York City. Wir hatten schon oft ein Wochenende dort geplant und jedes mal kam uns etwas dazwischen. Schnee, Krankheit und schlechtes Wetter. Aber wir haben nicht aufgegeben und sind nun endlich dort gewesen.

Freitags morgens ging es nach einem kleinen Frühstück bei Subway los in Richtung Norden. Nach knapp 4 Stunden sind wir trotz des angekündigten und von allen vorhergesagten Staus ohne irgendwelche größeren Stopps und Zwischenfälle in unserem Hotel etwas ausserhalb von New York angekommen. Im sehr schönen Hotel eingecheckt, Koffer ausgepackt kurz erholt und einen Kaffee getrunken ging es mit dem Bus - der glücklicherweise direkt vor dem Hotel abfährt - in Richtung Big Apple. Nach nicht ganz 20 Minuten kamen wir im großen Bussbahnhof "Port Authority" an... riesig und total unübersichtlich. Hier mussten wir uns das erste Mal als Touristen outen und nach dem Weg nach draussen fragen. lol Den Ausgang endlich gefunden machten wir einen großen Schritt durch die Tür und durften die Großstadtluft einatmen. Vor uns eröffnete sich ein unglaublicher Blick, wir konnten es nicht sein lassen und mussten eine ganze Weile nur nach oben starren.



Nachdem wir uns ein wenig aklimatisiert hatten ging es zum Servicepoint für unsere Tickets fürs Hop on - Hop off. Die Tickets in der Hand ging es weiter zur nächsten Station an der wir in einen Bus für die Downtown Tour einsteigen konnten. Hier eine kleine Auswahl:



Time Square am Tag

Lange nichts mehr gehört oder gelesen...

seit dem letzten Eintrag ist so einiges passiert. Wir waren mittlerweile in NewYork und haben auch noch einen Sommer-Sonne-Strand und Meer-Urlaub gemacht. Es gibt also viel zu erzählen. Und im Shenandoah National Park waren wir auch, allerdings war das Wetter nicht all zu gut... wir haben uns aber nicht unterkriegen lassen...

Hier zum Vorgeschmack schon mal ein paar Bilder...














So, dann melde ich mich demnächst mit neuen Berichten.

Bis dahin wünsche ich Allen eine gute Zeit.

Viele Grüße
Carina

Freitag, 3. Juni 2011

Florida Urlaub

Im April war es endlich so weit, meine Schwester sollte ihre große Reise über den weiten Teich antreten. Es war schon seit Monaten geplant, alles war gebucht und jetzt musste nur noch der Tag kommen, an dem es endlich los geht. Nun war er da, Donnerstag, 14. April früh, sehr früh am Morgen klingelte der Wecker - denn unser Flug nach Fort Myers sollte schon um 06.00 Uhr morgens losgehen. Mit mindestens einer Stunde früher einchecken hieß es somit gegen 03.00 Uhr aufstehen. Nun gut, wir hatten das Glück, dass sich Tony (unser amerikanischer Freund) praktisch aufgezwungen hat uns zum Flughafen zu bringen und somit war alles etwas einfacher. Ich bin noch nie so früh morgens losgeflogen. Ich hatte gehoft, dass es am Flughafen nicht all zu voll ist, aber es waren schon sehr viele Menschen unterwegs. Scheinbar sollte es nicht nur für uns in den Urlaub gehen. Einen großen Vorzug hat ein Flug um 06.00 Uhr morgens, man kann die Sonne aufgehen sehen und es war doch sehr interessant von oben aus die gerade erwachende Welt dort unten zu beobachten. Man konnte von Minute zu Minute feststellen, dass es langsam immer mehr und mehr auf die Rushhour zu ging denn es wimmelte von kleinen Ameisen-Autos dort uns. Somit ging die Flugzeit verhältnismäßig schnell rum.

Eine kleine Anekdote muss ich noch erzählen, auch wenn Martin es vielleicht nicht so toll findet. Aber immer hin hatte ich von der Aktion solch einen Lachflash bekommen, dass ich noch eine halbe Stunde später darüber lachen musste. Ich hoffe, dass ihr die Situationskomik ein wenig nachvollziehen könnt. Also... Im Flieger gab es natürlich einen kleine Erfrischung in Form von Getränken und ein paar Nüssen oder Bretzeln, was man eben wollte. Nach einer Weile kam die Flugbegleiterin mit einer großen Delta Tüte (Delta ist die Airline mit der wir geflogen sind) und hielt die Tüte vor Martin auf (er saß am Gang).... Martin beugte sich über die Tüte und war sehr neugierig, was denn da noch leckeres vielleicht drin sein mag... er wollte doch tatsächlich auch noch mit der Hand reingreifen bis er dann doch endlich feststellte, dass die Flugbegleiterin nur den Müll einsammeln wollte. Ich kann euch nur sagen, ich hätte mir fast in die Hose gemacht. Selbst die Dame konnte sich nicht zusammen reissen und musste lachen, sie meinte, dass dies ein Kodak Moment gewesen wäre... was hätte ich nur darum gegeben, wenn ich das ganze auf Video hätte aufnehmen können... nun ja, jetzt muss halt meine Erinnerung immer mal wieder dafür herhalten. :-)

In Florida angekommen ging es direkt zum Autovermieter und in knapp 20 Minuten waren wir vom Flughafen schon in Cape Coral unserem Ziel.

Unser Ferienhaus in Cape Coral (man beachte auch die coole Karre - Chevy Tahoe)

Dort war super schön und wir hatten noch vier Tage bis meine Schwester mit meiner Nichte aus Deutschland einfliegen würde. Den ersten Tag haben wir uns erst mal mit Lebensmitteln eingedeckt und die Gegend erkundschaftet. Am zweiten Tag wurde entspannt am Pool. Ich kann nur sagen, wenn man einen Pool direkt am Haus hat und dieser dann auch noch in einem Gazebo (eine Art Pavillion mit Fliegennetz, damit man nicht von den Mücken zerstochen wird) ist, dass ist wie im Himmel. Man kann sich sonnen, schwimmen und abends noch draussen sitzen ohne gestochen zu werden. Aber wer jetzt denkt, dass ich ohne Mückenstiche davon gekommen bin hat sich leider geschnitten. Wie, wo und warum nur ich gestochen wurde weiß ich auch nicht. Aber zum Schluss habe ich mich jeden Abend mit Mückenschutz eingesprüht.... denn ich hatte mittlerweile sage und schreibe 28 Mückenstiche auf meinem Körper verteilt. :-( Ganz und gar nicht schön oder lustig.... ich habe jetzt immer noch ein paar Flecken, die nicht wirklich weg gehen wollen. Aber sie jucken wenigstens nicht mehr.


Im Marina Hafen von Cape Coral (CC)

Einer der Strände von CC

Sonntag, 10. April 2011

Der Frühling kommt und bald geht es in den Urlaub

Ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet, aber auch hier hat sich der Alltag eingeschlichen und es gibt auch nicht mehr jeden Tag etwas neues zu berichten.

Dieses Wochenende war die Deadline für uns in den Garten zu gehen. Nächste Wochen wollen wir nämlich für zwei Wochen in den Urlaub und ich glaube, wenn wir wieder zurück gekommen wären wäre unser Rasen wahrscheinlich auf der Höhe des Decks. ;-) Nein, quatsch, aber obwohl es hier die letzte Zeit noch nicht so schön war wie die meiste Zeit in Deutschland, ist auch hier der Rasen langsam und stetig mit den wenigen Sonnenstrahlen und mit sehr guter Bewässerung (Regen) gewachsen. Um nicht nach der Rückkehr aus dem Urlaub den lieben Sensenmann spielen zu müssen, war also am Wochenende geplant den Rasen zu mähen und die schon gekauften Blumen in Töpfe einzutopfen, damit es auch auf dem Balkon etwas blumiger wird.

Geplant, getan heißt es meistens, aber am Freitag sowie am Samstag war das Wetter sehr, sehr bescheiden bis schlecht: Regen, Kalt und Trüb! Brrrr.....

Der heutige Sonntag war der mit Abstand beste Tag laut der Vorhersage. Wir gingen also in den Garten und hießen unseren alten Freund den Rasenmäher Willkommen aus seinem Winterschlaf. Den guten Benzinrasenmäher hat uns der Vormieter großzügig überlassen und er hatte uns in unserem ersten Jahr in den USA auch gute Dienste geleistet. Nun gut, Martin ging mit vollem Enthusiasmus ran an die Sache und wollte dem Guten auch nicht all zu sehr weh tun, er betätigte dreimal ordnungsgemäß den Schock und zog wie es vorgesehen ist am "Startseil" oder wie man das Ding auch nennt. Erfolgreich war er damit leider nicht....  nein, es war Benzin im Motor und auch alles andere war in Ordnung. Aber wenn man feste an dem Seil zieht, so dass man das gesamte Seil in der Hand hat, na da kann es nichts geben mit dem Rasenmähen!!! ;-((( Aber wahrscheinlich war der in die Jahre gekommene Rasenmäher auch einfach nur dazu bestimmt ersetzt zu werden.

Was nun sprach Zeus? Keine Ahnung sagen Martin & Carina... da wir nicht unbedingt die großen Handwerker sind (wie die meisten wissen) und auch nicht wirklich Erfahrungen hatten in der Kfz oder eine Ausbildung als Mechaniker, blieb uns nichts anderes übrig als in unseren allseits beliebten Lieblings-Heimwerkermarkt "Homedepot" zu fahren. Denn wenn man keine Ahnung hat, dann fragt man die die behaupten Ahnung davon zu haben.

Schlussendlich blieb uns dann nichts anderes übrig, als uns einen wunderschönen neuen Ferrariroten Benzinrasenmäher zu kaufen.

Zu Hause angekommen machten wir uns seelisch und moralisch schon auf die komplizierten Aufbauanleitungen des Rasenmähers gefasst, aber erstaunlicherweise, war fast alles vorinstalliert. Wir brauchten nur den Griff richtig zu fixieren und einige anderes Schrauben lösen und dann wieder anschrauben.... zum Schluss Öl für den Motor und natürlich ganz wichtig der Sprit, denn ohne den geht auch hier dann nichts.

Für das erste Rasenmähen hat er sich gut angestellt, direkt beim ersten Ziehen des Startseils fing der Kleine an zu schnurren und zu brummen und man konnte hören wie er rief.... schieb mich, schieb mich... ich will Rasen mähen. Somit ist unser erstes Rasenmähen für dieses Jahr auch (zumindest am Schluss) erfolgreich abgelaufen.

Im Anschluss ging es dann ans Blumen eintopfen, was nicht ganz so schwierig war... zwar ist uns mitten drin die Erde ausgegangen, aber das ja unser Lieblings-Heimwerkermarkt direkt um die Ecke ist, war das alles kein Problem. Denn Gott lob America für diesen Punkt... hier kann man auch am "heiligen" Sonntag Rasenmäher, Blumenerde und sonst noch vieles andere einkaufen... wenn man denn nur möchte. ;-)

Getopft, geblumt, besprochen, gegossen und geliebt... hier sind unsere Ergebnisse:

Die volle Pracht unseres Balkons... bis jetzt aber vielleicht kommen noch ein paar dazu


Samstag, 5. Februar 2011

Eigentlich heißt es ja "Alle Guten Dinge sind drei" - aber bei uns geht es auch gut mit der Vier weiter!!!

Kaum zu erraten geht es in diesem Bericht um unseren vierten Besucher. Martins Tante Maria ist über Weihnachten aus Deutschland eingereist, damit wir uns nicht so alleine über die Feiertage fühlen. Denn schließlich wäre es das erste Weihnachten für uns beide gewesen, dass wir so ganz ohne Familie verbracht hätten.

Wie gut das es Maria gibt!!! :-)

Marias Anreise ist ein wenig anders verlaufen wie wir es eigentlich geplant hatten. Sie sollte am Dienstag, 21. Dezember gegen Nachmittag landen. Wegen des vielen Schnees in Deutschland wurde Ihr Flug von Frankfurt aus jedoch gestrichen. Sie konnte sich aber glücklich schätzen, da Sie für eine Nacht in Frankfurt in einem Hotel untergebracht wurde und nicht wie manch anderer (so hat man es zumindest den Nachrichten entnehmen können) die Nacht auf dem Flughafen verbringen müssen. Am nächsten Morgen bekam sie dann die Info, dass Sie mit dem Flug Nummer 9020 gegen Mittag in Deutschland los fliegen sollte. Dies hat sie auch getan, allerdings war es für nicht möglich über das Internet oder am Flughafen raus zu bekommen, mit welchem der drei oder vier Flieger Sie landen würde, die laut Plan aus Deutschland kommen sollten. Denn nirgends war die von Ihr angegebene Flugnummer zu finden, nicht einmal die Fluggesellschaft wusste es genau. Also haben wir dann am 22. Dezember ab 14.30 Uhr im Wartebereich der internationalen Flüge darauf gewartet, dass wir ein bekanntes Gesicht aus dem Customs Bereich spazieren sehen. Es wurde 15.00 Uhr es wurde 16.00 Uhr, dann bekamen wir gegen 16.30 Uhr einen Anruf von Maria, dass Sie gut gelandet ist, aber in einer ellenlangen Schlange im Einreisebereich stehe und nur die Hälfte alle Schalter geöffnet wären. Es hat dann bis sage und schreibe 17.30 Uhr gedauert bis wir Maria endlich in Empfang nehmen konnten.

Dann ging es erst einmal in Richtung Ladyslipper Square nach Ashburn, denn Maria war nun auch schon einige Stunden auf den Beinen und die ganze Anreise war ja nicht ganz ohne Stress verlaufen.

Wir ließen es erst einmal langsam angehen und haben es uns den ersten Tag gemütlich gemacht, waren ein wenig Einkaufen, denn schließlich stand Weihnachten vor der Tür und da muss man ja auch was leckeres zum Essen im Haus haben.

Da in den USA an Heiligabend die Geschäfte und Restaurant fast überall noch geöffnet haben, dachten wir uns, dass wir uns an diesem Abend lieber lecker bekochen lassen, anstatt selbst lange in der Küche zu stehen. Gesagt getan! Um unser eventuell aufkommendes schlechtes Gewissen zu beruhigen, sind wir gegen Nachmittag ins Reston Town Center gefahren. Dies ist eine schöne Einkaufspassage wo man ein bisschen in den Läden rumstöbern kann, den riesigen Weihnachtsbaum vom Reston Town Center bestaunen und bei Starbucks sich noch einen leckeren Cappuccino für auf die Hand mitnehmen kann.




Unser dritter Besucher "Tobi"

So, nach dem nun schon unser vierter Besucher wieder gut in Deutschland angekommen ist und das auch schon fast vier Wochen her ist, muss ich meine Muse doch einmal zwingen etwas nach vorne zu treten.

Von Mitte Oktober bis Ende Oktober war Tobi für gute zwei Wochen bei uns zu besuch und wir hatten eine super gute Zeit mit Ihm. Für alle die, die Tobi nicht kennen. Tja, wo haben wir Tobi kennen gelernt.... es hört sich vielleicht für einige merkwürdig an, aber auch Tobi haben wir über unsere Leidenschaft des Pokerspielens kennen gelernt. Da soll doch noch mal jemand etwas über Glücksspiel sagen... ;-) Naja, wir spielen im Pokerclub ja sowieso immer nur um die Ehre oder besser gesagt, nur darum endlich mal einen dieser Pokale zu bekommen. So genug vom Spiel der Karten... es geht hier ja schließlich um Tobis Besuch bei uns in den USA.

Wie schon gesagt, Tobi landete am 09.10. wie alle unsere bisherigen Besucher auf dem IAD in Dulles, nur eine Viertelstunde von uns entfernt, was es sehr angenehm macht jemanden vom Flughafen abzuholen. Wir fuhren also los, als das Flugzeug offiziell landen sollte und dachten uns, dass wir noch super gut in der Zeit sind. Denn aus der Erfahrung dauert die Einreise von Touristen immer etwas länger wie die von "Citizens", wozu wir uns zumindest am Flughafen zählen dürfen mit unserem Nato Visa. Kaum am Flughafen angekommen, stand Tobi schon winkend da... wir waren total verblüfft wie schnell er durch die "Customs" gekommen ist. Aber super, somit hatten wir uns ein wenig Wartezeit erspart. 

Vom Flughafen aus ging es nicht wie vielleicht nachvollziehbar direkt nach Hause, denn nach solch einem langen Flug (mit einem Zwischenstopp etc. ist man meistens auch fast einen ganzen Tag unterwegs). Nein es ging direkt in die nächste größere Mall. Wieso das? Tobi benötigte dringend noch eine "Redskins-Fanausrüstung" - will heißen, am Sonntagmorgen sollte es direkt schon um 10.00 Uhr losgehen zu unserem ersten sportlichen Event. Die Washington Redskins gegen Green Bay Packers (und falls sich jemand für American Football interessiert, die Packers werden morgen Sonntag, 06.02.2011 um den Super Bowl gegen die Pittsburgh Steelers spielen). Gesagt, getan, der Einkauf war schnell erledigt, zum Abendessen gab es noch einen leckeren Chickenburger bei "Chick fil a". Zu Hause gab es noch ein kurzes Update für uns, was es so neues in Deutschland gibt und dann hieß es auch schon "Gute Nacht Tobi, Gute Nacht Martin, Gute Nacht Carina und Gute Nacht John-Boy. ;-)

Um 13.00 Uhr war Kick-off (Anspiel) - das Spiel war super spannend und machte riesigen Spaß. Das Stadion war voll, die Sonne schien und wir hatten die besten "Sonnenplätze" der Welt... wie man sehen kann...



 ein Loblied an den der Eiswürfel erfunden hat...

Donnerstag, 25. November 2010

Thanksgiving

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß, ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet.

Tja, mit Arbeit ist es nicht mehr ganz so einfach Euch auf dem Laufenden zu halten und dann muss es ja auch noch mit der Muse klappen ;-))

Am letzten Donnerstag im November (dieses Jahr am 25.) wird meiner Meinung nach der höchste Feiertag der Amerikaner gefeiert - Thanksgiving!! An diesem Wochenende reisen/fahren/fliegen scheinbar alle Amerikaner nach Hause zu ihren Familien, um mit ihnen eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen. Dieser Tag oder dieses Wochenende ist für die meisten "fast" wichtiger wie Weihnachten.

Tja, für uns - mit den Familien ziemlich weit weg, blieb nichts anderes übrig, als wenigstens ein Paar Freunde und Kollegen einzuladen. Anfänglich hatte es mit den Einladungen nicht so gut geklappt und wir wollten nur zu Dritt feiern... aber den Thanksgiving Truthahn wollten wir uns trotzdem nicht nehmen lassen. Am Montag vor Thanksgiving kamen kurzfristig dann doch noch vier weitere dazu... letztendlich waren wir zu siebt. Martin & Ich, Nadine eine liebe Kollegin, ebenso eine liebe Kollegin Iwona mit Ihrem Mann Dirk und zwei unserer amerikanischen Freunde Linda & Tony. Nun ja, nachdem Linda & Tony mit von der Partie waren wurde unser kleines geplantes Mahl (Truthahn, Gemüse, Kartoffelpüree und Nachtisch) in ein großzügiges, traditionelles Thanksgiving Menü umgeplant. Denn man muss unbedingt an Thanksgiving folgendes haben:

  • Turky (Truthahn)
  • Ham (Schinkenbraten)
  • Mashed Potatoes (Kartoffelpüree)
  • Stuffing (Brotcroutons mit Gemüse, Kräutern und Brühe, welches in den Turkey gestopft wird)
  • Baked Beans Casserole (überbackene Bohnen)
  • Peas with Bacon and Onions (Erbsen mit Speck und Zwiebeln)
  • Sweet Potatoe Casserole (Süsskartoffeln-Auflauf)
  • Cornpudding (süsser Maisauflauf /-pudding)
  • Klösse (extra für unseren Amerikaner Tony)
  • Apple Pie (Apfelkuchen)
  • Pumpkin Pie (Kürbiskuchen)
Es war ein Fest. Wir waren satt und voll bis hinter die Ohren und hatten noch soviel übrig. Aber laut Linda gehört sich das für ein richtiges Thanksgiving Essen. Denn ohne "Leftovers" ist es kein Thanksgiving.

Anbei noch ein paar schöne Fotos, damit Euch das Wasser im Mund zusammen läuft. :-)

 Der (fast fertig) gedeckte Tisch
 Die Gastgeber
 Der, um den alles ging
 Wir starteten mit dem Ham, denn der Turky lies etwas auf sich warten. Aber schon nach dem Ham brauchten manche ein Glässchen Medizin...
 So sah es nach dem 1. Gang aus... der zweite kam gleich....
 Iwona und Ihr Mann Dir und die liebe Nadine im Vordergrund
 Da lag er, das prachtvolle Stück von 13 Pfund (5,89 Kilo) und wollte noch einen Moment ruhen bevor es ans Eingemachte ging.
 Natürlich gehört ein wenig "Posing" mit dem ersten Truthahn dazu... ganz anständig wie mit mir oder eben...
 ein bisschen Wilder mit Nadine...

auch unser "Carving-Master" Tony konnte sich den Spaß nicht verkneifen ;-)

Samstag, 2. Oktober 2010

Lazy time is over... oder auf deutsch.... die faule Zeit ist rum

Hallo Ihr Lieben,

ja ihr lest richtig, ich habe am Montag, 27.09. meine neue Arbeit in der Bundesverwaltung USA/CA aufgenommen und gehöre seit her wieder zum arbeitenden Volk. :-))) 

Einigen hatte ich es ja erzählt, aber hier noch einmal für Alle zur Info. Damit alle W-Fragen wie z.B. "Was macht sie denn da?" auch beantwortet werden.

Mein Aufgabengebiet wird die Auslandsschulbeihilfe sein. Denn allen Entsandten der Bundeswehr soll die Möglichkeit gegeben werden ihre Kinder auch im Ausland bis zum Abitur zur Schule zu schicken. Schulen in Deutschland kosten grundsätzlich nichts, das ist hier in den USA anders. Und zwar gewaltig... deswegen bekommen die Entsandten der Bundeswehr eine Beihilfe für diese Aufwendungen. Meine Aufgabe wird es dann in Zukunft sein, die Anträge zu prüfen und je nach Sachlage zu bewilligen oder ggf. abzulehen, falls kein Anspruch besteht. 

Hört sich vielleicht im ersten Moment nicht so interessant an, aber in der ersten Woche - die ich schon hinter mir habe - konnte ich feststellen, dass es immer abwechslungsreich ist, da es bei jedem etwas anderes gibt und man nicht nur nach Schema F alles abarbeiten kann.... ich fand es sehr interessant und freu mich schon auf die nächste Woche... 

Tja, somit war es das dann mit der Faulenzerei. :-) Aber ich kann mich glücklich schätzen, denn es ist kein Vollzeitjob sondern nur 32 Stunden, d. h. ich werde einen Tag in der Woche freihaben. :-))) Muss mich ja auch schießlich erst wieder an die Arbeit gewöhnen. Bin doch mittlerweile schon ein Weilchen raus. 

Das ich jetzt wieder arbeiten gehen bringt allerdings auch mit, dass wir tagsüber (hier in den USA) nicht mehr so einfach zu erreichen sind... den Skype darf man sich auf der Dienststelle natürlich nicht installieren und während der Arbeit nutzen ;-). Nur falls sich manche wundern oder sich beschweren wollen, dass wir nicht mehr so oft online sind. Ihr könnt uns natürlich weiterhin per Mail jederzeit erreichen oder am Wochenende über Skype.


So, dass wars auch schon fürs Erste.... weitere Neuigkeiten gibt es momentan nicht, aber das reicht ja auch... denn nicht alle Neuigkeiten sind immer gut und die schlechten wollen wir lassen wo sie sind.... gell.


Ich wünsche Euch Allen ein schönes Wochenende und eine gute Zeit.


Herzliche Grüße
Carina

Mittwoch, 29. September 2010

Der beliebteste Sport der Amerikaner - American Football!!!!

Die Saison des amerikanischen Football hat im September angefangen und wir verfolgen seither mit großem Interesse die Spiele der Washington Redskins... denn wer im Einzugsgebiet von Washington D.C. lebt der muss regelrecht ein Fan der Redskins sein... was wir natürlich auch machen. Naja, wer vielleicht vorher schon ein Fan einer anderen Mannschaft war, der darf vielleicht auch Fan davon bleiben - aber wir waren es eben nicht und dann schlagen wir uns natürlich auf die Seite der Heimmannschaft. :-)

Das erste Spiel haben wir im Fernsehen angeschaut - gegen die Dallas Cowboys .... wir (oder besser gesagt ich - denn Martin ist der amerikanische Football noch nicht so geläufig gewesen) brauchten ein wenig, um wieder ins Spiel mit all seinen Regeln zu kommen.... aber da ich (ja ich gestehe es) vor Jahren als ich noch Jung und Knackig war (heute bin ich nur noch und) die Ehre hatte Cheerleader für die Fighting Farmers in Montabaur zu sein, kenne ich das Spiel und weiß worum es geht. Es war toll, denn das Saisonauftaktspiel der Redskins endete mit einem Sieg über die Cowboys (13-7). 


Damit war das Football-Fieber angefeuert.... und wir hatten das Glück gleich für das zweite Spiel an günstige Karten für das Heimspiel gegen die Houston Texans zu kommen. Am 19. September sind wir mit unseren Bekannten vom Pokern Linda und Tony und dem guten Rainer (der wieder für 3 Wochen als Reservist angereist war) gegen 11.00 Uhr in Richtung FedExField (Heimstadion der Redskins) gefahren. Linda und Tony - Profis in Sachen Football und "Tailgating". Tailgating???? Ja, das kannte ich auch nicht wirklich, hab ich in Deutschland noch nie gemacht gehabt.... -> Tailgating ist eine Art Vorbereitung/Einstimmung der Fans auf das bevorstehende Spiel. Im groben läuft es wie folgt ab:


Man fährt mit einem großen, vollgeladenen Auto 3-4 Stunden früher zum Stadion und sucht sich auf den Parkplätzen einen schönen (am besten schattigen) Platz zum Parken.  
Dann fängt man an all die mitgebrachten Dinge aus dem Auto zu laden: Campingstühle, Campingtisch, einen Grill, alle Kühlboxen mit Bier, Softdrinks und dem Grillgut sowie alle Salate und sonstiges zum Essen.


Man setzt sich gemütlich zusammen, grillt, trinkt Bier oder andere Sachen und die Sportlichen unter den Fans spielen ein wenig Ball oder andere Geschicklichkeitsspiele ... Einfach nur toll. 




Eine halbe Stunde bevor das Spiel beginnt packt man dann alles wieder zusammen und ins Auto und begibt sich auf den Weg zum Stadion.


Unsere Tickets waren günstig und somit konnten wir schon ahnen, dass die Plätze nicht unbedingt in der ersten Reihe waren... naja, sagen wir es mal so... es gab nur noch 3 oder 4 Reihen hinter uns und dann war Ende... aber das war uns egal... wir hatten gute Plätze konnten das gesamte Spielfeld gut einsehen und keine Pfosten oder ähnliches standen im Weg. Es geht ja im Stadion auch mehr um die gesamte Atmosphäre wie um das genau Spiel verfolgen zu können... dann bleibt man besser zu Hause und schaut sich das Spiel im Fernsehen an. 
Es war einfach nur toll - ich gestehe, als die Redskins ins Stadion einliefen, da war ich schon ein wenig gerührt.... oder wie die Amerikaner sagen würden "It was overwhelming" - mein erstes amerikanisches Footballspiel im Stadion... ich hatte lange darauf gewartet. 












Es war ein spannendes Spiel und so knapp dass es sogar in die Verlängerung ging, aber leider haben die Texans in der Verlängerung ein Fieldgoal geschossen und mit 30-27 somit gewonnen. :-( Schade, denn ich hätte mir gewünscht, dass die Redskins das erste Spiel was wir Live sehe auch gewinnen... sonst hat es ja kein gutes Omen... oder?!?!?!?! Naja, wir werden es sehen, denn am 10.10. geht es zum nächsten Heimspiel der Redskins - gegen die Greenbay Packers.

Den Redskins Fight Song haben wir uns auch schon aus dem Internet geholt und werden bis dahin noch fleißig üben:
Hail to the Redskins!
Hail Victory!
Braves on the Warpath!
Fight for old D.C.!
Run or pass and score -- we want a lot more!
Beat 'em, Swamp 'em,
Touchdown! -- Let the points soar!
Fight on, fight on 'Til you have won
Sons of Wash-ing-ton. Rah!, Rah!, Rah! Hail to the Redskins!
Hail Victory!
Braves on the Warpath!
Fight for old D.C.! 


So bis dahin sag ich dann nur "Hail to the Redskins" und wünsche Euch eine gute Zeit bis demnächst.